
Das mittelalterliche Action-RPG Kingdom Come: Deliverance 2 (KCD 2) wird bei seinem Start keine Digital-Rights-Management-Software (DRM) enthalten. Das Entwicklerstudio Warhorse Studios bestätigte dies nach Online-Diskussionen, in denen einige Spieler behaupteten, das Spiel würde mit DRM ausgestattet sein.
Kingdom Come: Deliverance 2 Entwickler klären auf: Kein DRM wird verwendet
Berichte über DRM bei KCD 2-Start sind völlig falsch

Warhorse Studios hat offiziell erklärt, dass sein mittelalterliches Action-RPG Kingdom Come: Deliverance 2 kein Digital Rights Management (DRM)-System enthalten wird. Diese Klarstellung erfolgte, nachdem Spekulationen unter Spielern aufgekommen waren, das Spiel würde DRM nutzen. Während einer kürzlichen Twitch-Präsentation ging PR-Leiter Tobias Stolz-Zwilling auf die Bedenken der Fans ein und bestätigte ausdrücklich, dass KCD 2 kein Denuvo-DRM verwenden wird. Er sprach auch über die Verwirrung und "Fehlinformationen", die zu zahlreichen Anfragen an die Entwickler bezüglich dieser Technologie geführt hatten.
"Die genaue Sachlage ist, dass KCD 2 kein Denuvo enthalten wird", erklärte Tobias. "Es wird überhaupt kein DRM-System geben. Wir haben niemals bestätigt, dass es eines geben wird. Es gab natürlich einige interne Diskussionen. Es kam zu einigen Missverständnissen, und Fehlinformationen verbreiteten sich, aber letztendlich wird es überhaupt kein Denuvo geben."
Er bat weiterhin darum, dass die Spieler aufhören sollten, das Entwicklungsteam wiederholt nach der Implementierung von DRM zu fragen. "Nach dieser Klarstellung würde ich es begrüßen, wenn wir diese Angelegenheit als abgeschlossen betrachten könnten. Bitte hört auf, unter jedem unserer Beiträge zu kommentieren und zu fragen: 'Ist Denuvo im Spiel?'" Er betonte, dass "solange Warhorse keine offizielle Ankündigung macht" alle kursierenden Gerüchte über KCD 2 "unwahr" seien.

DRM-Systeme werden häufig mit Leistungsproblemen in Spielen in Verbindung gebracht, was erklärt, warum Spieler oft besorgt über ihren Einsatz sind. Denuvo, das auch als Anti-Piraterie-Schutz für Spielcode dient, ist besonders unter PC-Spielern umstritten. Einige Spieler behaupten, das DRM-Tool könne Spiele unter bestimmten Umständen teilweise oder vollständig unspielbar machen.
Denuvo-Produktmanager Andreas Ullmann hat auf die Kritik an der Software reagiert. In einem Interview schlug Ullmann vor, dass die negative Wahrnehmung von Denuvo in der Gaming-Community auf Fehlinformationen und Bestätigungsfehlern beruhe, und fügte hinzu, dass der intensive Widerstand gegen dessen Einsatz manchmal toxisch werde.
Kingdom Come: Deliverance 2 ist für Februar 2025 für PC, PS5 und Xbox Series X|S geplant. Das Spiel spielt im mittelalterlichen Böhmen und folgt Henry, einem Schmiedelehrling, der die Zerstörung seines Dorfes miterlebt. Unterstützer, die in der Kickstarter-Crowdfunding-Kampagne für das Spiel mindestens 200 Dollar zugesagt haben, erhalten ein kostenloses Exemplar.